Stelle eine Frage
Industrie 4.0, Automobilindustrie, Logistik

Wie können wir den CO2-Fußabdruck des Automobilsektors reduzieren?

04 März 2021

Mobilität ist mit enormen Emissionen verbunden. Die Zukunft des Automobils erfordert Investitionen in Elektro- und Wasserstoffmotoren. So kann sichergestellt werden, dass der Automobilsektor weit weniger zur Produktion von CO2 und anderen Treibhausgasen beiträgt.

Der Straßenverkehr ist für einen großen Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Es ist sinnvoll, auf erneuerbare Kraftstoffe zu setzen, um die CO2-Produktion deutlich zu senken

Wie hoch sind die Treibhausgasemissionen von Autos?

Laut systematischen Studien verursacht der Verkehr etwa 25-30% des jährlichen Anteils an den gesamten CO2-Emissionen in der Europäischen Union. Projekte der Elektromobilität zielen darauf ab, den Kohlenstoff-Fußabdruck dieses Sektors deutlich zu reduzieren. Das Problem ist jedoch die Messbarkeit dieser Werte. Bei Strategien zur Verringerung der mit dem Verkehrssektor verbundenen Emissionen geht es um die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen und um die Modernisierung des Verkehrssystems. Bei Automotive geht es aber nicht nur um den Verkehr, sondern auch um die Industrie und den Energiesektor.

In der Praxis können die Emissionen, die dieser Markt insgesamt verursacht, schockierend hoch sein. Dabei handelt es sich um den Transport von Öl von Afrika nach Europa, die Erzeugung von Strom in umweltschädlichen Kohlekraftwerken, die Herstellung von Fahrzeugteilen und sogar die Instandhaltung der mit dem Transport von Erdgas verbundenen Infrastruktur. Die heutige Gesellschaft ist mobiler denn je, aber man sollte bedenken, dass all diese Abläufe sich gegenseitig verstärken. Der Fokus sollte daher auf der Steuerung der Entwicklungsrichtung liegen. Die automobilbedingten CO2-Emissionen sind enorm, aber die offiziellen Statistiken zeigen möglicherweise nicht das ganze Ausmaß des Problems.

Wie viel Treibhausgas wird von Autos erzeugt?

Wie viel CO2 ein bestimmtes Auto ausstößt, hängt von vielen Faktoren ab. Es ist jedoch wichtig, das Gesamtbild zu betrachten - wenn man den gesamten Verkehrssektor betrachtet, erzeugen Personenkraftwagen das meiste Kohlendioxid. Der Straßenfahrzeugverkehr ist für 72 % der Gesamtemissionen verantwortlich, Pkw sogar für 60,7 % davon (Daten des Europäischen Parlaments, 2016). Dies entspricht also 43,7 % des Gesamtwerts. Das ist deutlich mehr als der Seeverkehr (13,6 % des Gesamtwerts) oder die Luftfahrt (13,4 %).

Demnach erzeugen Autos eine enorme Menge an CO2. Für die kommenden Jahrzehnte sind die Statistiken über die Emissionen von Pkw nicht optimistisch - derzeit geht man davon aus, dass sie auf einem ähnlichen Niveau bleiben oder sogar zunehmen, statt zu sinken.

Siehe auch: Verpackung in der Logistik - Wie optimiert man die Logistik in einem Fertigungsbetrieb?  

Wie kann man den CO2-Fußabdruck reduzieren?

Der Kohlenstoffausstoß von Pkw und Lkw trägt in hohem Maße zu den gesamten CO2-Emissionen bei. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall, die Richtlinien der Europäischen Kommission zu befolgen. "Eine europäische Strategie für emissionsarme Mobilität" ist eine Reihe von Richtlinien, die darauf abzielen, die Kohlendioxid-Emissionen in die Atmosphäre zu reduzieren. Diese beinhalten die Steigerung der Effizienz des Verkehrssystems.

Das Reiseverhalten ist in Europa immer noch ein Problem, da die meisten Fahrer alleine unterwegs sind. Der Einsatz von Technologie kann die Einstellung zu öffentlichen Verkehrsmitteln etwas ändern, aber dies wird nicht zu einer vollständigen Beseitigung der CO2-Emissionen führen. Die Implementierung von alternativen Energiequellen ist daher ein äußerst wichtiges Thema.

Es ist bemerkenswert, dass, wenn die Energienachfrage im Zusammenhang mit der Entwicklung von Elektrofahrzeugen unsere Produktionskapazitäten in Bezug auf grüne Energie übersteigt, wir nicht in der Lage sein werden, unseren Kohlenstoff-Fußabdruck in nennenswertem Umfang zu reduzieren. Die Europäische Kommission ist auch auf ein solches Szenario vorbereitet - in der Zwischenzeit, während moderne EV-bezogene Infrastruktur entwickelt wird, werden auch Alternativen zur Elektrifizierung des Verkehrs in den Vordergrund gestellt.

Die Verbesserung von Verbrennungsmotoren und die Fokussierung auf Energie aus Wasserstoff, Biokraftstoffen und anderen alternativen Quellen bietet eine Möglichkeit, die CO2-Emissionen zu senken. Diese Forschungen sollen einen schnelleren Übergang zu Elektrofahrzeugen ermöglichen, aber sie setzen ein gewisses Gleichgewicht voraus - eine richtig geplante Entwicklung. Vieles hängt jedoch von den Fahrzeuglieferanten ab - ihre Investitionen in die Elektrifizierung und die Verbesserung der Umweltbilanz der Produktion. Die CO2-Reduzierung in diesem Bereich ist aus vielen Gründen wichtig. Daher sollte man auf Lösungen setzen, die Innovation und Nachhaltigkeit vereinen und zudem Hoffnung auf eine beschleunigte Verbreitung von Elektrofahrzeugen bieten.

Siehe auch: 100 % recyclebare und bis zu 62 % leichtere EPP-Mehrweg-Transportverpackung

Knauf Automotive Lösungen zur Reduzierung von CO2-Emissionen

Um die Mobilität zu elektrifizieren, ist schnelles Handeln gefragt. Damit dies möglich ist, bedarf es einer wohldurchdachten Entwicklung, die auf modernen und innovativen Technologien basiert. Die von Knauf Automotive für den EV- und PHEV-Sektor entwickelten Fahrzeugkomponenten aus EPP (expandiertem Polypropylen) bieten eine hervorragende Stoßdämpfung sowie elektrische und thermische Isolierung. Darüber hinaus bieten sie eine leichte Alternative zu herkömmlichen Werkstoffen.

Geschäumte Kunststoffe können im Zeitalter der Elektromobilität einen großen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit von EVs leisten. Der Einsatz dieser Werkstoffe unterstützt die Sicherheit der Insassen und erhöht zudem die Langlebigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen von wichtigen Komponenten wie z. B. der Batterie. Expandiertes Polypropylen ist vollständig recycelbar und stellt eine hervorragende umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Rohstoffen dar. Der Herstellungsprozess von Teilen aus EPP erfordert keinen großen Energieaufwand oder Zugang zu Rohstoffen. Die Verarbeitung geht nicht mit hohen CO2-Emissionen einher, insbesondere in Kombination mit den Industrie 4.0-Lösungen von Knauf Automotive. EPP bietet die Möglichkeit, den CO2-Fußabdruck des Automobilsektors zu verringern und den Verbrauch wichtiger Rohstoffe zu senken.

Siehe auch: Unser Angebot an umweltfreundlichen Komponenten für die Automobilindustrie.

Brauche Unterstützung?

Stelle eine Frage.

Cookie-Politik

Diese Website nutzt Cookies für Funktions-, Komfort- und Statistikzwecke. Durch die Nutzung dieser Internetseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Finde mehr heraus | Schließen

 

Kontakt

Stellen Sie uns Ihre Frage in einer persönlichen Anfrage und wir werden Ihnen unabhängig vom Land/von der Region, wo Sie unsere Unterstützung benötigen, detailliert antworten.